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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative Fracking freies Hessen n. e. V.


Zu unserer Bürgerinitiative:
Die Bürgerinitiative Fracking freies Hessen wurde 2012 gegründet, nachdem bekannt wurde, dass die Firma BNK in Nordhessen ein Fracking Vorhaben starten möchte.
Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch keine umfassende Risikoanalyse sowie auch keine eingehende Prüfung der Versagensgründe gem. Bundesberggesetz durchgeführt worden waren, kündigte ein Ministerialdirigent bereits auf einer ersten Informationsveranstaltung die Erteilung der Erlaubnis für die Erkundung an. Diese Einschätzung - die Erlaubnis erteilen zu müssen - war und ist auch in vielen anderen zuständigen Behörden üblich. Seitens unserer Bürgerinitiative wurde in den folgenden Monaten detailliert aufgearbeitet, welche juristischen Möglichkeiten tatsächlich bestehen.
Das diese Erlaubnis von der zuständigen Behörde (bzw. unter der damaligen Hess. Umweltministerin Puttrich) letztendlich nicht erteilt wurde, ist ein toller Erfolg und ein in Deutschland bisher einmaliger Vorgang.

Derzeit wird die Frackinggesetzgebung in Berlin überarbeitet. Da die Koalition sich noch uneinig ist, erfolgte im Herbst 2015 noch keine Verabschiedung des Gesetzespaketes und einige Abgeordnete erwarten das der Gesetzentwurf bis Ende 2017 nicht mehr behandelt wird.

Als Bürgerinitiative fordern wir ein vollständiges und ausnahmsloses Verbot des Fracking-Verfahrens - nicht nur in Hessen, sondern in ganz Deutschland und weltweit.
In diesem Zusammenhang hat unsere Bürgerinitiative im Februar 2015 an der Verbändeanhörung in Berlin teilgenommen und eine umfangreiche Stellungnahme eingereicht.

 
Ein kurzer Wegweiser zur Homepage:
- Aktuelle Artikel zum Thema Fracking finden sie am Ende unserer Startseite (unter letzte News/Themen).
- Die Fracking-Gesetzgebung wird in Deutschland gerade novelliert. Aktuelles zur Gesetzgebung finden sie hier.
- Was Fracking ist, erfahren Sie unter dem Menüpunkt Was ist Fracking?.
- Die Filme über Fracking informieren schnell und anschaulich über die Problematiken.
- Mehr zu den Zielen der Bürgerinitiative erfahren Sie unter Informationen zur Bürgerinitiative.
- Kostenfrei als Mitglied anmelden können Sie sich unter Mitglied werden.


Wie können Sie persönlich dazu beitragen, Fracking zu verhindern?
Werden Sie Mitglied in der Bürgerinitiative (ohne Beitrag und Verpflichtungen) und stärken Sie somit den Einfluss der Bürgerinitiative auf die Politik.

Haben Sie noch Fragen?
Die Bürgerinitiative Fracking freies Hessen freut Sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Weitere Informationen finden sie zudem auf den Seiten http://www.gegen-gasbohren.de/, und http://bohrplatz.org/.

 

Bundestag stimmte am 28.04.16 gegen Fracking-Verbot

Mit den Stimmen der Großen Koalition aus CDU und SPD wurde erneut ein
Verbot von Fracking im Bundestag abgelehnt (siehe Grafik).
Trotz der Risiken beim Fracking - von giftigem Bohrschlamm über Trinkwasser-Gefährdung bis hin zu möglichen Erdbeben - weigert sich die Koalition, diese Technologie zur Erdgasförderung zu verbieten. Die Große Koalition scheitert bereits seit Monaten daran, ein Gesetz zum Fracking in den Bundestag einzubringen. Nun vergeben CDU/CSU und SPD - indem Sie ein Fracking-Verbot ablehnen - eine große Chance. Nur konsequent, könnte man zynisch sagen, da mit dem gerade vorgelegten EEG-Entwurf die Erneuerbaren Energien massiv ausgebremst würden (EEG Referentenentwurf vom 15.04.2016).

Das Abstimmungsergebnis zeigt: 
kaum ein CDU/CSU oder SPD Abgeordneter spricht sich für ein Fracking-Verbot aus. In Hessen hat kein einziger Hessischer Abgeordneter dieser Parteien dem Verbotsantrag zugestimmt, wie unsere Auswertung (Grafik unten) zeigt.
Welcher Hess. Abgeordnete wie abgestimmt hat, sehen Sie hier - wir bitten Sie dies bei Ihrem zukünftigen Wahlverhalten zu berücksichtigen und die Abgeordneten in Ihrem Wahlkreis auf Ihr Abstimmungsverhalten anzusprechen.  


 
Die halbstündige Debatte im Bundestag können Sie übrigens hier verfolgen:

Newsletter April 2016


Unsere Bürgerinitiative Fracking freies Hessen informiert in unregelmäßigen Abständen
mit einem Newsletter über die wichtigsten Entwicklungen und Aktivitäten zum Thema Fracking.
 
Der aktuelle Newsletter vom April 2016 kann hier heruntergeladen werden.
Den aktuellen Newsletter senden wir automatisch auch all unsere Mitglieder, die uns Ihre Email-Adresse mitgeteilt haben.
Eine Übersicht über alle unsere Newsletter finden sie hier.



Fracking verschärft Entsorgungsproblem giftiger Förderabfälle und muss konsequent verboten werden


In einem offenen Brief vom 15. März 2016 weisen Umweltverbände darauf hin, dass Fracking die Entsorgungsprobleme giftiger Förderabfälle verschärft und daher konsequent verboten werden muss.

"Sollte – wie momentan geplant – der umstrittenen Fördertechnik Fracking ein stabiler Rechtsrahmen gegeben werden, würde das die ungelöste Problematik der Altlastentsorgung durch einen weiteren Anstieg von Bohrschlämmen und Lagerstättenwasser - bei gleichzeitiger Knappheit an geeigneten Deponien - weiter verschärfen.
Die geplanten Rechtsänderungen, die sogar das Sandstein-Fracking und die Entsorgung von giftigen Förderabfällen in eigentlich geschützten Natura-2000-Gebieten ermöglichen könnten, würden also
weder Umwelt-und Gesundheitsrisiken noch soziale Konflikte beseitigen."

Das die Erdöl- und Erdgasindustrie in Deutschland vor einem gewaltigen Entsorgungsproblem steht ergaben Recherchen von WDR und NDR. Demnach müssen womöglich mehr als 1400 sogenannte Bohrschlammgruben mit giftigen und zum Teil krebserregenden Rückständen saniert werden.
http://www.tagesschau.de/ausland/bohrschlamm-101.html

Das Thema Fracking wird voraussichtlich am 13.04. im Ausschuss für Wirtschaft und Energie behandelt und soll später im Plenum des Bundestages behandelt werden.

Umfrage zu Fracking: April 2015

Die im April 2015 durchgeführte Umfrage von infratest dimap zeigt deutlich:
1) Die Bevölkerung will ein vollständiges Fracking-Verbot.
2) Es besteht eine Mehrheit in allen Parteianhängerschaften für ein vollständiges Verbot von Fracking.
Obwohl die Wählerschaft parteiübergreifend ein Fracking-Verbot fordert, sind viele Bundestagsabgeordnete gegen ein Verbot.
Stattdessen feilen sie an Details zum Gesetzespaket, um Risiken zu reduzieren. Klar ist jedoch, dass diese Risikotechnologie nicht "in den Griff zu bekommen ist", da systemimmanente Probleme bestehen (z.B. eine schlechte Klimabilanz). Zudem ist die Fracking-Technik nicht zum Erreichen der Energiewende nötig, sondern erschwert die Erreichung der gesteckten Ziele. Wir fordern daher alle Abgeordneten auf:
Respektieren Sie den Willen Ihrer Wähler: stimmen Sie für ein echtes Fracking-Verbot!

Fracking verhindern, Demokratie sichern, Freihandelsabkommen stoppen

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gegen TTIP und CETA


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